Gastbeitrag: Kleidung gegen Kälte

Ich habe heute eine Mail von der freien Produktionerin Daniela Kunde bekommen. Sie hat mich darum gebeten ihr und den Obdachlosen für die sie Aktion „Kleider gegen Kälte“ gestartet hat zu helfen.
Eine Bitte welcher ich gerne nachgekommen bin. Vielen meiner Facebook-Kontakte habe ich bereits die dafür gegründete Gruppe „Kleider gegen Kälte“ empfohlen.
Und hier folgt nun noch der Gastbeitrag von Daniela – ich würde mich freuen, wenn andere Blogger das Thema aufgreifen und selbst veröffentlichen, wenn die Gruppe weiterempfohlen wird oder ihr drüber twittert, redet oder wenn Ihr auf einem anderen Wege helfen mögt.

Ich mach am Wochenende mal den Kleiderschrank auf und schaue was ich letztes Jahr nicht anhatte, ein gutes Indiez für die Dinge die ich getrost spenden kann!

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Soziale Kälte

Wir sitzen im Warmen und warten auf Daisy. Uns kann sie nichts anhaben. Uns geht es gut – trotz Krise. Wohlstandssorgen. Und so regen wir uns über Textilunternehmen auf, die rücksichtslos ihre nicht verkaufte Ware zerstören, anstatt sie den Armen zu spenden. Das trifft auf Unmut.

Aber sind wir besser? Helfen wir? Jeder von uns hat nicht mehr genutzte, hochwertige warme Kleidung. Warum prangern wir nur an und versuchen nicht selbst zu helfen?

Ich möchte „Social“ Media einmal wörtlich nehmen und dazu aufrufen, sich sozial zu engagieren.

In Hamburg ist es ein Leichtes den richtigen Abnehmer für Sachspenden zu finden. Bei z.B. der Diakonie gibt eine klare Aufstellung, was wo gebraucht wird.

Hier eine kleine Auflistung:
Für die Tagesaufenthaltsstätte für Obdachlose: Robuste Kleidung, Schuhe, Rucksäcke, Handtücher, Duschgel und Schlafsäcke
Für das Sperrgebiet (Zufluchtsort und Beratungsstelle mit Übernachtungsmöglichkeit für junge, drogenabhängige Mädchen in St. Georg): Kleidung und Schuhe für junge Frauen von 16-24 Jahren, gern auch Bettwäsche und Körperpflege-Artikel, Rucksäcke/Taschen, Kekse und Kaffee
Für den Mitternachtsbus: warme praktische Kleidung, Schuhe, Socken, Unterwäsche, Schlafsäcke, Iso-Matten,Wolldecken
Kaffeeklappe
(Beratungsstelle für Frauen auf St. Pauli, Ausstiegsberatung für Prostituierte): Kleidung, Schuhe, Accessoires, gerne große Größen, kleinere Haushaltsartikel
Und vieles mehr unter: http://tinyurl.com/yhvctjp
(Anm. der*andre: Öffnet einen direkten PDF Download)

Lasst uns gemeinsam gegen die soziale Kälte angehen.

Durchforstet Eure Schränke (hey, irgendwann ist das eh fällig!) nach sinnvollen Spenden, macht ein Foto Eurer Fundstücke, stellt sie auf die Facebook-Fan-Page „Kleidung gegen Kälte“ und bringt Sie dann zu einer Annahmestelle der Diakonie oder einer anderen Hilfsorganisation in Eurer Nähe.

Geld wird dort übrigens auch gern genommen.

Weitere Kontaktadressen werden folgen.

Eine erste Anlaufstelle ist hier:

Cappello Sozialkaufhaus und Begegnungsstätte für Migranten, Aussiedler, Obdachlose und Bedürftige

Königstraße 11
22767 Hamburg

Öffnungszeiten: Mi 10-16 Uhr, Do 11-16 Uhr
Tel. 040 / 31 97 68 58

Benötigt werden: Kleidung und Schuhe für die ganze Familie, Umstandskleidung, Bettwäsche, Babyausstattung, Geschirr, Bücher, Spielzeug und Kinderkleidung, Hauhaltswaren.

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Danke Daniela. Und danke an alle die helfen wollen.

Dieser Gastbeitrag darf gerne kopiert und auf Euren Blogs verwendet werden!
Trackbackt einfach auf diesen Post oder meinetwegen auch auf das Themenblog mit dem H&M Artikel.
Achtet bitte darauf das die Links korrekt funktionieren und verweist auch auf die Facebook-Gruppe.

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Eine Antwort zu “Gastbeitrag: Kleidung gegen Kälte

  1. Für Twitter habe ich den Hashtag #KgK definiert, wenn also jemand diesen Artikel tweeten möchte…

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