Album der Woche: Star Wars Headspace

Jeden Freitag höre ich mich durch die Neuerscheinungen bei Spotify durch. Erste Runde Musiker welche ich bereits kenne und schätze. Zweite Runde spannende Titel und Cover. Wenn gar nix dabei war hör ich dann auch mal in alle Alben rein.

So wächst Woche für Woche meine Playlist-Bibliothek und im Lauf der Woche höre ich diese Playlists dann runter.

Dabei entscheiden bei mir wenige Sekunden ob ein Album es in meine Playlist schafft oder nicht. Track 1 höre ich immer rein. Ich höre den Anfang, spring vor und noch mal und noch mal, dann der nächste Track. Wenn die Musik nicht „komplett falsch“ (für mich) ist, höre ich in der Regel 2-5 Tracks an.

Diese Woche war da ein echter Knaller dabei:
mein Album der Woche!

STAR WARS HEADSPACE!

 

Ein Album auf welches ich schon gewartet habe, da ich bereits vor Wochen gelesen habe was da von Rick Rubin produziert auf uns zukommt.

Dabei handelt es sich um keinen Soundtrack im Sinne eines Original Score, sondern vielmehr um das ultimative geremixte Soundarchiv!

Denn unterschiedlichsten Musikern wurde Zugang zu den heiligen StarWars Soundarchiven (immerhin wurden die Sounds der Star Wars Filme mehrfach mit Preisen überhäuft, u.a. auch der Oscar 1978 für Best Sound!) gewährt um mit den Piepsen, Blastern, Dröhnen, Sirenen & Co. komplett neue Sounds, ja Songs zu erstellen! Das Ergebnis kann sich hören lassen!

Alles in allem „sehr elektrisch“, irre verspielt, mit viel Bumms und teilweise auch einfach avantgardistische Improvisationen die dabei rausgekommen sind.

Meine 3 subjektiven Favoriten:


„Help me!“ von GTA. 

Welches sowohl Leias berühmtes Zitat als auch das Imperiale Theme aufgreift und dabei richtig BÄMM macht!


„Ghomrassen“ von Bonobo.

Ein wunderbarer Downtempo-Track welcher neben R2-D2s gezwitscher besonders mit dem wiederholenden Sample der Imperialen Sirene ins Ohr geht.


„Bounty Hunters“ von Röyksopp.

Erinnert mich vom Arrangement stark an Daft Punks fetten TRON-OST (Remix!) und sampled neben endgeilen Beats ziemlich genial die TIE-Fighter Sounds und beinhaltet auch die berühmten letzten Worte von Greedo. Remember: #Hanshotfirst!!!

3 von vielen unfassbar guten Songs!
Hört selber rein, z.B. bei Spotify.
Und viel Spaß mit den unendlichen Details!

Kleines Detail am Rande: „Jabba Flow“ ist in meinen Augen nicht der beste Song in der Playlist, aber ein nennenswertes Detail gibt es dennoch dazu. Der von Rick Rubin „re-workte“ Song von Shag Kava und A-Trak ist von niemand geringeren als J.J. Abrams (Shag Kava) himself wie z.B. hier nachzulesen ist!

Habt ihr das Album bereits gehört?
Was sind Eure Lieblingssongs- und Samples?

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Spike | The Marmalade

Bei dem Namen „Spike“ muss ich an ein Zitat von einem entfernt bekannten Kind denken. Dieses hatte einen Spielkameraden gleichen Namens im Kindergarten. Die beiden gerieten in einen Streit aneinander und er disste Spike mit den Worten: „Du mit Deinem Hundenamen!“

Heute wurde ich schwer von Spike beeindruckt. Nein! Nicht dem Kind mit dem Hundenamen, sondern von einem Kamerasystem entwickelt von der Hamburger Filmproduktion The Marmalade.

Die Leute von The Marmalade haben einen Industrieroboter-Arm mit einer Highspeed-Filmkamera z.B. Phantom oder Red Epic, etc. vereint um damit extrem geile und ungesehene Bilder zu filmen.

Das besondere daran: sekundenschnelle, absolut exakte Bewegungsabläufe in super Slowmotion filmen zu können!

Das zu Beginn eingebette Lurpak-Commercial z.B. wurde mit Spike gefilmt. Achtet besonders auf die tollen Kamerafahrten mit der fallenden Butter oder den extrem dynamischen Schwenks über den Kopf der Köchin oder wie sie die Türen ihrer Schränke öffnet. Ziemlich nice, oder?

Und auf der Website findet ihr dann ein Spike Showreel, welches sich leider aufgrund der Privacy-Settings nicht einbetten lässt. 😦

Also klickt hier hin und staunt!

1 oder 0

1oder0

Mr. Robot hat mich eben „inspiriert“.

Eigentlich waren es Mr. Robot UND ein guter Tweet, von einer Person die oft gute Sachen twittert. Ich habe eben Folge Nr. 2 gesehen – der Protagonist der Serie, Eliott, soll sich entscheiden ob er eine „1“ oder eine „0“ ist. Er antwortet die Welt sei nicht Binär. Womit er Recht hat, aber warum ist mein Twitter nicht binär?

Als ich begann zu twittern folgte ich wenigen Leuten. Einige davon sind heute noch aktiv. Viele nicht. Viele neue Tweeps sind dazugekommen. Sehr nette, lustige, spannende, informative… irgendwann gab es auch Celebrities, Filme, Marken, Werbekampagnen.

Und seit einiger Zeit nutze ich Twitter nicht mehr regelmäßig.

Ich weiß schon lange das ich aufräumen MUSS! Ich habe auch schon aufgeräumt. Das Verhältnis Follows zu Follower hat sich von 2:2 zu 1:2 halbiert. Aber es gibt noch so viele nette Menschen, teilweise habe ich diese auch bereits Live getroffen… aber ich muss aufräumen, sonst nutzt mir dieses Tool nicht.

Dazu nutze ich nun Mr. Robots Regel: „1 oder 0“

1= Mehrwert
0= Nicht

Und der Mehrwert sollte nicht lustig und nett sein. Er sollte mich inspirieren, mich informieren oder wenigstens anderweitig teilenswert sein.

Also lege ich nun zwei Listen an und beginne den langen Weg alle Leute aufzuteilen in Einsen und Nullen.

Bitte seid nicht beleidigt wenn ihr in der „0“ landet.

Es beginnt jetzt. #1oder0

50 Flummies für 6,95€

Ihr kennt das, ihr bekommt etwas von der Recommendation-Engine in einem Online-Shop empfohlen und schon müsst-ihr-es-haben! #habenwolln

Bei mir sind das gerade 50 Neon Flummies für schnapphafte 6,95€!

Bildschirmfoto 2015-04-01 um 23.02.43

Ich seh mich schon mit dem Investment von 35€ und einer Slowmotion-Kamera am Dockland an der Elbe enden… 🙂

Ungefähr so.

#haltetmichzurück!!

Authentische Echtzeitkommunikation für Marken: Meerkat auf Twitter.

Twitter hat ein neues Spielzeug.
Ich habe ein neues Spielzeug.

Und ich bin begeistert aufgrund des kreativen Potentials, denn Meerkat kann für die Markenkommunikation noch viel mehr sein!

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Zuerst: Es handelt sich um eine App für Apple iOS und heißt #Meerkat.

Diese ermöglicht Echtzeitstreaming in und via Twitter! Das ganze ist einfach und schnell. Leider etwas Zeitverzögert.

Die erste Regel von Meerkat besagt:

Everything that happens on meerkat happens on Twitter.
(„The Rules of Meerkat“)

Das bedeutet Meerkat versteht sich als eine Erweiterung, nicht als eigener Social Media Kanal. Und als solche Erweiterung funktioniert das ziemlich geil!

Einfach installieren, anmelden, Text für den Tweet eingeben und auf Stream tappen. Und schon können alle in Twitter auf den Link klicken, sich kurz autorisieren und sehen den livestream. Easy-to-use!

Wer dann einmal angemeldet ist, findet eine eigene Freundesliste, welche sich selbstständig füllt sobald sich weitere Twitterer welchen mal folgt anmelden. Diese Funktion scheint aber Twitter nicht zu gefallen und wird/wurde deaktiviert. Siehe den Heise-Artikel:

„Twitter bremst Video-App Meerkat aus“

Dort kann man dann auch lesen:

Was für ein Zufall: Twitter kappte am Freitag eine wichtige Funktion in der Live-Video-App Meerkat. Fast zeitgleich bestätigte der Nachrichtendienst die Übernahme des Meerkat-Konkurrenten Periscope.
(Heise-Artikel vom 14.03.2015)

Wie unfreundlich und wie unerfreulich!

Meerkat ist ideal für
„echte“ Markenkommunikation

IMG_0187-1Wollen wir einmal auf den Grund gehen, warum und wofür ist Meerkat super ist. Dafür bemühe ich einmal die sehr plakativen „Rules of Meerkat“.

Streams will be pushed to followers in real time via push notifications.

Meerkat easy to use!
App installieren und loslegen. Alles was man braucht sind Follower bei Twitter! Aber die haben vorausschauende Marken ja in den letzten Jahren ohnehin schon angesammelt (ausserhalb von Deutschland).

People can only watch it live.
No reruns.

Jedwede Kommunikation über Meerkat ist Live.
Eine Erstaustrahlung und ein Unikat zugleich. Das macht den Content gleich irgendwie wertvoller. Wenn z.B. ein Sportschuhhersteller ankündigt um 16 Uhr „seinen Superstar“ mit Meerkat zu zeigen, so kann ich diesen Moment nur dann miterleben. Was gesagt und gezeigt wird ist mir nur um 16 Uhr zugänglich.
So gelangt etwas, in Zeiten von gestreamten Serien, PayperView-Sendern, BluRays und Festplattenrekordern in Vergessenheit geratenes wieder in Mode: Pünktlichkeit und ein Ausstrahlungszeitpunkt.

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Addicted to Life.

goforit

Ich komme gerade aus dem Kino. Dank Planet Sports hab ich den neuen NUIT DE LA GLISSE FILM „Addicted to Life“ eben gerade im Kino sehen dürfen und ich bin begeistert. Wirklich richtig gute Arbeit für alle Extremsport, Reise und Bewegtbildbegeisterten!

Teilweise wahnsinnig gute Szenen, manchmal auch nur wahnsinnig. Ein richtig guter Soundtrack der bis auf wenige Momente herausragend die beeindruckenden Bilder und sensationellen Einstellungen und Kameraperspektiven unterstreicht.

Toll auch, wie mein Kumpel Jan sagte, dass es ein Film ist bei welchem man super den ganzen Film über sabbeln kann und gemeinsam Szenen feiert oder mal die möglichen Freizeitoptionen für den kommenden Sommer anpeilt!

Im Kino wird das wohl schwer den noch zu sehen. AM 5.3. läuft der noch mal in München, ansonsten könnt ihr im SHOP die alten Filme erwerben und irgendwann gibt es auch dann den 2015er dort zu kaufen.

Alle weiteren Infos auf nuitdelaglisse.

Dieser Film hat mich auch inspiriert nicht lange weiter drüber nachzudenken, wie und was ich mit meinem Blog anfangen soll, sondern einfach mal (wieder) zu machen.

 GO FOR IT!

Addicted to Blog.

addictedtoblog

Beinahe ein Jahr ist mein letzter Blogeintrag her. Eine Reihe von Knie-OPs im Mai 2014 (danke für nichts „Asklepius St. Georg“) haben mich mental aus der Bahn geworfen und irgendwie hab ich, obwohl ich so viele Dinge zum bloggen und teilen seitdem gefunden hab, lange gebraucht um hier wieder den Einstieg zu finden.

Ein wenig hab ich am Blogdesign rumgefummelt. Viele Ideen und Konzepte hatte ich, wie ich mein Blog neu aufsetzen „könnte“… aber am Ende hat all das nur gehemmt.

Ich fang jetzt einfach wieder an…