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Go Before You Go.

Sollte Euch bei dem derzeitigen Wetter auch gerade das Fernweh packen, so schlage ich einen „kurzen Trip“ nach Melbourne vor!

Wie das fragt ihr? Ob ich den Flug bezahle? Wo denkt ihr hin! Aber ich gebe Euch den Link nach Melbourne, wo ihr zwei mit Helmkameras ausgestattete Touristen per Twitter oder Facebook durch die Stadt steuern könnt!

Eine ganz tolle digitale und garantiert virale Marketingaktion von Tourism Victoria und Clemenger BBDO, welche Euch unter dem Motto „Go Before You Go“ natürlich in Eurem nächsten echten Urlaub nach Australien führen soll. Ich würd ja schon ganz gerne, auch ohne diese Aktion. 🙂

Aus grafischer Sicht möchte ich einmal besonders das wirklich hübsch (und klug) gestaltete Logo hervorheben. Hipster-Typographie trifft auf eine echt gute visuelle Idee, welche das Remote-Konzept der Promotion wunderbar rüber bringt. Nice!

remotetouriste_logo

(Image by Tourist Victoria & Clemenger BBDO)

Leider läuft die Aktion nur noch bis zum 13.10. (ich bin erst heute dazu gekommen den schon etwas älteren Artikel zu lesen) und leider nicht zu einerdeutschen sondern natürlich zur Ortszeit in Melbourne!

Dafür könnt Ihr Euch aber die bisher zurückgelegten Strecken und Highlights in Bild (z.B. auch auf Instagram) und Film (natürlich auch auf Youtube) anschauen. Es gibt auch für jeden Tag eine kurz zusammen geschnittene Zusammenfassung… eine schöne Art oberflächlich in die Stadt einzutauchen.

Und eine schöne Verknüpfung der meist genutztesten digitalen Kanäle.

remotetouriste_map

(Image by Tourist Victoria & Clemenger BBDO)

Live sehen könnt ihr das dann ab 03:00 Uhr Nachts wieder auf

http://remotecontroltourist.com/

(via Horizont.de, Auftritt des Tages vom 10.10., dass haben die dann wohl auch zu spät mitbekommen!)

 

Werbeanzeigen

Nur.ich

Und schon wieder ein neues Social Network bei welchem ich mich natürlich gleich mal anmelden musste! 😉

Nachdem ich seit einigen Monaten damit kämpfe Google+ regelmäßig zu nutzen, hab ich nun in den letzten Wochen bereits mehrfach App.Net vergessen (sogar komplett weil ich mir NIE den Namen merken kann) und jetzt ist da wieder was neues gestartet. Der Name soll Programm sein, es geht nur um mich. Der Nutzer steht im Mittelpunkt. Das habe ich doch erst letzte Woche bei Facebook Home gehört.

Frisch gestartet: just.me

Viel kann ich noch nicht berichten, um sich anzumelden muss man die App installieren, seine Mailadresse und ggfs. Telefonnummer verifizieren. Zugriff aufs Telefonbuch erlauben und ab geht es… nicht.

Mein erster Post fällt derzeit aus wegen ist nicht – die App stürzt ab egal was mal wählt. Das ist aber bekannt, Keith Teare höchst selbst (der Reiz des Startups, der Gründer ist voll dabei) berichtet, dass das alles ab 4pm (Sanfrancisco time) funktionieren soll.

Bildschirmfoto 2013-04-17 um 10.20.00

Die gesamte Kommunikation dazu könnt ihr hier einsehen.

Entdeckt hab ich das alles heute früh in meinem neuen Feedreader Feedly im RSS-Feed bei t3n – just.me: das soziale Netzwerk, dass alles besser machen will Dort gibt es auch einen umfassenden Artikel zu den erwarteten Vor- und Nachteilen zum neuen Dienst.

Wie immer guck ich es mir an, alleine schon um meinen Nickname zu sichern, falls das Ding mal in Version 2 oder 3 richtig steil geht! 🙂

Potential haben sie bei just.me, wie gesagt, mich erinnert das alles stark an die Vorstellung von Facebook Home letzte Woche und ich bin mal gespannt ob der Zeitvorteil auf dem iOS genutzt werden kann, den just.me ist schon verfügbar, auf Facebook Home werden wir noch etwas warten müssen (wenn es überhaupt von Apple durchgewunken wird – ich wüsste nicht warum). 

Wer jetzt heiß ist und alles wissen will, dem sei noch einmal der (wie immer) sehr gute t3n-Artikel empfohlen: >>>HIER<<<

(via t3n)

UPDATE: just.me hat an alle seine Mitglieder eine Entschuldigung und Begründung für den gestrigen Start-Bug gesendet. Das beeindruckenste an der Info finde ich aber, dass die scheinbar wirklich gute Connections zu Apple haben müssen!
Bisher habe ich es noch nie gehört, dass Apple ein Update für eine App innerhalb eines halben Tages durchwinkt ist höchst selten, wenn überhaupt schon einmal geschehen! I.d.R. dauert das auch in dringenden Fällen gut und gerne mal drei Wochen bis ein Update im Store zu finden ist. Respekt!

Hier der Originalwortlaut.

Weiterlesen

Werbergeschichten – Teil 1.

Ich hab die letzten Tage über mein Homeoffice etwas aufgeräumt, Mode-Magazine, Design-Kataloge, HTML-4.0-und-Flash-Bücher, Papierstapel und Belegexemplare aus 16 Jahren Werbung entsorgt. Die „Jahrbücher“ vom DDP, ADC und BFF sind auch schon im Container. (Weg mit den analogen Altlasten!) Und ich hab Staub gesaugt. Und meine Kenwood-Stereoanlage (so eine richtige Mehrkomponentenanlage aus den 90ern mit Verstärker und so!) anstelle des Druckers hingestellt – die ist nun via iPad mit Spotify direkt verbunden. Richtig guter Sound für ein Büro in welchem ich kaum bin. The Strokes zuckeln ihre Gitarrenparts fleissig rauf und runter – richtig gutes Album!

Nele spielt mit Ihrer Freundin Charlotta und ich sitze an meinem weißen großen und endlich einmal (fast) leeren Schreibtisch – und da kommt Facebook mit einer wunderbaren Ablenkung daher. Erst hab ich ne neue Tierpark-Website kritisiert und dann an einem wahnsinnig doofen Facebook-Gewinnspiel-Live-Auktion teilgenommen… und dann: BÄMM!

Immer auf Messers Schneide.

Ich selbst bin glaub ich eher der fleissige Normalo-Werber. Nicht so der extrovertierte Creative-FickR oder die kreischende „so-kann-ich-nicht-arbeiten“-Diva. Aber kennen tu ich sie ALLE! Teilweise mit Ihnen gearbeitet, einige kennt man dann so über sein „Network“ und überall tauchen die unterschiedlichsten Kreativen Charaktere wieder auf: am liebsten in Werbergeschichten.

Ich liebe Werbergeschichten. Ich bin ja selbst so ein Vollblutwerber. Ich find meinen Job einfach Klasse. Fand ich schon immer. Und man erlebt ja auch so einiges… schöne Dinge, tolle Erfolge, vernichtende Rückschläge, verrückte Sachen. Dies, das! Die tägliche Herausforderung sich etwas auszudenken und die dann meist noch größere Herausforderung dies mit zu wenig Budget, viel zu wenig Zeit und einigen hinterhältigen Einschränkungen des Kunden umzusetzen. Toll! Verrückt ich weiß…

Deshalb lese ich auch so gerne „Werbergeschichten“. Diese zeigen mir das bei uns doch alles ganz normal läuft! In den Geschichten ist es sogar immer schlimmer! Und immer wieder findet man so unendlich viele wahre Puzzleteile. Hier eine Kleinigkeit, dort eine andere, mal etwas menschliches, häufig kommunkative Abläufe (z.B. Eskalationsmails mit GF in CC) und ganz oft diese typischen Agentur-Stereotype: Eames-Chairs hier, viel schlimmer die besch**** Artemide Tolomeo Schreibtischlampen da und ich befürchte ja das ich in meinem Agenturleben auch keine Agentur mehr ohne diese verdammten ALCATEL-Telefonanlagen finden werde (die müssen in den 90ern mal alle Agenturinhaber auf ner Kaffeefahrt erst besoffen gemacht und dann zum Kauf der Systeme gezwungen haben! Aber das nur so eingeschoben…).

Damit eine Geschichte dabei unterhaltsam bleibt wird sie natürlich extrem überspitzt. Was bei uns an Anekdoten in 6 Monaten zusammenkommt füllt in einem Roman gerade mal 3 Seiten. Also muss verdichtet und übertrieben werden. Immer auf Messers Schneide, immer am Abgrund und gerne mal darüber hinaus.

BÄMM! 

Zurück zur Facebook-Ablenkung: Jahrbücher, Werbergeschichten und auf Messers Schneide sind die Schlagworte, die eigentlich ganz gut zu „Der unabgeschlossene Roman“ von Jan Hertel überleiten. Entdeckt durch mehrmaliges teilen in meiner Timeline muss es „wohl gut sein“ und das ist es!

Die Horizont schreibt als Intro in Ihren Artikel vom 27.0.3:

Ein Werber startet auf Facebook einen fiktiven Fortsetzungsroman – es geht um Werbung, Liebe, Kriminalität. Doch vor allem ist Der unabgeschlossene Roman ein Experiment.
Denn was zunächst als kleiner Scherz am Rande gedacht war, hat sich mittlerweile zu einem mehr als 50 Episoden umfassenden Komplex samt eigener Homepage entwickelt.

Ich habe nun während die Strokes den perfekten Soundtrack dazu liefern, gebannt auf meinen Rechner gestarrt und die ersten 20 Kapitel gelesen.
Es fängt geil an:

01

Er betrat das Haus, nicht ohne sich zu vergewissern, ob ihn jemand beobachtete. Valerie saß im Wohnzimmer am geöffneten Fenster. Ihr Blick war leer, als sie ihn bemerkte.
“Wie war dein Tag?” fragte sie ihn, ohne ihn dabei anzusehen. Sein Blick folgte ihrem, hinaus durchs Fenster in den Garten. Dort brannte es. Er ging näher, um zu sehen, was dort in Flammen aufging. Er erstarrte. Es waren seine ADC Jahresbücher. Ein letztes Mal, ein allerletztes Mal fragte er sie: “Sag mal, Valerie, hackt’s?”

Und ich kann Euch sagen das es in kurzen knackigen und wirklich gut geschriebenen Episoden so weitergeht. Amüsant, bekannt, übertrieben, nachvollziehbar und total durchgeknallt – gut!

Und Kapitel 20 endet dann bei Egg-Chairs, weil dem Protagonisten auch schon aufgefallen ist, dass es zu viele Eames-Chairs in Werbeagenturen gibt und zitiert dann auch gleich die wunderschöne Farbe „Elephant

Begonnen wurde der Roman auf Facebook, bekam dann eine eigene Fansite und lässt sich am einfachsten auf der Microsite lesen:

derunabgeschlosseneroman.de

Ab jetzt verfolge ich das auf dem iPad weiter, da sieht die Story auch gut lesbar aus, leider nur in „falscher Reihenfolge“ immer das neueste Kapitel zuerst. Naja, scrolle ich mich halt von unten nach oben durch oder clicke mich von Kapitel zu Kapitel.

Weiter so @Jan Hertel! Ich bin mir sicher das eine rasant wachsende Zahl von Werber/innen und Nicht-Werber/innen an deinen Worten kleben. Das macht Spa. Das begeistert. Schreib weiter so!

Und weil ich noch ein paar andere Werbergeschichten kenne, welche ich immer wieder gerne empfehle ist dies „Teil 1“.

to be continued…

Click and buy, or buy a click.

Letztes Jahr hat Sven Wiesner noch auf dem BarCamp mit der Frage provoziert ob es okay ist Fans zu kaufen.
Zuerst wollte man sich nicht zu einer Antwort hinreißen lassen, es musste erstmal klar gezogen werden was eigentlich „Fan kaufen“ ist. Spätestens als klar wurde, dass ein Gewinnspiel eigentlich nichts anderes ist oder das Du-folgst–mir–und-ich-folg-Dir hatte Sven es zumindest geschaft die Zuhörer zu spalten.
Die eine Hälfte konnte es nachvollziehen, die andere würd es lieber nicht machen.

Hier gibt es nun eine passende Persiflage zum Thema: BUYRAL die gekaufte Viralität. Schön gemacht, nett anzusehen und wie ich finde echt witzig umgesetzt. Ich mag den Gedanken im Fahrstuhl gleich einige Likes zu sammeln… zum Beispiel für mein Blog hier! Also klickt doch gleich mal auf den Faecbook-Button hier unter dem Artikel. Do it! 🙂

Und wenn ich das einmal ergänzen darf, was ich darf, ist ja mein Blog. Ich finde es absolut okay ein wenig nachzuhelfen um z.B. zu verhindern das eine Site zu „Beginn“ leer aussieht und somit befremdlich wirkt. Der sogenannte leere Bar-Effekt, da will dann ja auch keiner reingehen, der Laden kann ja nicht gut sein usw. – was ich in diesem Zusammenhang aber viel wichtiger finde: gute soziale Kommunikation darf nicht anhand von Fans und Likes gemessen werden. Es gibt Seiten die 1.000 Fans haben und eine riesige Interaktion mit eben diesen haben und dann sind da andere die haben 50.000 Fans und da passiert einfach nichts. Dann sind die Likes ob gekauft oder nicht einfach nichts mehr Wert.

Wie hieß es so schön in Social Media Revolution: „The ROI of Social Media is your business will still exist in 5 years“. Der Film ist jetzt schon fast 2 Jahre alt, also sind es nur noch 3 Jahre.

Eine Aufzeichung von Svens Vortrag gibt es: hier

Anmerkung: Ich sitze Sven direkt gegenüber und bin dann z.B. bei 22:30 auch mal im Bild, irgendwann meine ich auch hab mich mit etwas total eloquenten ins Gespräch eingebracht – wie immer. 🙂 

Mit Facebook für Deutschland.

SCHLAAAAANNNDDD!!!!11elf1!

Von einem Shooting zur WM2010 hatte ich noch ein Foto übrig. Ich halte eine Deutschland-Fahne in die Kamera, wir haben davon einen Freisteller gemacht und irgendwie rutschte ich der Fotografin Julie Nagel mit ins Bild. 🙂

Bei der Bildauswahl dachte ich mir das ich mit dem Bild noch mal etwas anfangen kann und ich hatte es auch soweit ich mich erinnern kann als Twitter-Avatar während der WM2010.

Aber jetzt hab ich mir einen Facebook-Header draus gemacht und bekenne bis zum Ende der EM2012 Flagge für SCHLAAAND! Und hoffentlich kann ich dann noch 4 Sterne montieren, wenn das DFB-Team endlich einen Titel holt. Es wird Zeit – so langsam. 🙂

Ich drücke meine Daumen.
Auf gehts Jungs!

Boobstagram…

 und der Kampf gegen Brustkrebs.

Letzte Woche kursierte, passend zum Kauf von Instagram durch Facebook (für 1 Mrd. US-Dollar!) der stets ironisch Kommentierte Link zu Boobstagram. 

Zugegeben: eigentlich wollte ich auch aufspringen und mit Boobstagram nur „mal wieder“ ein wenig sexyness ins Blog bringen. Auf der Suche nach den Inhabern des Urheberrechts (fragt nicht!) hab ich mich dann mal an den Menupunkt „Porqui?“ rangewagt!

Ihr könnt Euch denken, dass ich sehr überrascht war, als ich feststellen musste das hinter diesem Projekt mehr als bloß „lustiges Titten angucken“ steckt!

(Copyright by Boobstagram and their photographers)

Es ist zum Frösche melken das die verdammten Franzosen sich selbst im Internet weigern endlich mal eine Sprache zu verwenden die man auch verstehen (oder lesen) kann. Aber Google hat ja für so unfrankophile Menschen wie mich auch ein Tool in petto.

Die Übersetzung ist nicht perfekt, aber ich glaube man versteht worum es wirklich geht.

Der Kampf gegen den Brustkrebs ist langwierig, aber Fortschritte im Vergleich zu anderen Krankheiten, sie scheinen langsam, trotz der riesigen Ressourcen, finanzielle und personelle Ressourcen, die die Menschheit verbringt.

In Frankreich ist es rund 10% der Ausgaben im Gesundheitswesen auf, die jedes Jahr 350.000 Menschen betroffen sind und fast 150.000 sterben wird.

Brustkrebs ist eine der bedrohlichsten. Jedes Jahr fast 50.000 Frauen diagnostiziert, knapp 11.000 sterben wird? Das ist fast das Dreifache der Zahl der Verkehrstoten, 14-mal die Sterblichkeit von AIDS.
Wir können nicht alle Chirurgen oder Onkologen. Aber wir können alle nehmen unseren Anteil an Prävention, für uns selbst, für unsere Lieben und andere.

Aber wie? Wie man in der Öffentlichkeit mit Nachrichten gesättigt gehört zu werden?
Wie stellt man die Fallgrube des Moralismus vermeiden? Wie ein beliebtes Kommunikation während harmoniert immer perfekt mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen? Und wie zu versuchen, eine spielerische verhindern, wenn die meisten Vorurteile auf dem Weg der Angst sind?

Es ist bescheiden, wird zu Boobstagram suchen, sich auf die Eigenverantwortung von jedem von den neuesten technologischen Werkzeugen der Masse.

Es geht also nicht darum, sich mit einem witzigen Suchfilter beim Instragram-Stream zu bedienen und damit zu profilieren.

(Copyright by Boobstagram and their photographers)

Es geht darum, seine Brüste nicht bloß im Internet umher zu zeigen, sondern darum diese auch seinem Arzt regelmäßig vorzuführen!

Denn:

  • Brustkrebs mit 32% die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland ist. (Jede 8-10 Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran!)
  • Das sind ca. 72.000 Neuerkranken jedes Jahr in Deutschland.
  • Brustkrebs ist in „der westlichen Welt“ die häufigste Todesursache bei Frauen zwischen 30 und 60 Jahren. 
  • Im Jahr 2006 starben 17.286 Frauen an Brustkrebs.
    (Quelle für die Zahlen: wikipedia.de)

8.539 Menschen „gefällt“ Boobstagram auf Facebook. Ich befürchte die meisten haben nach dem ersten Blick genausowenig wie ich verstanden worum es geht! 😦

Gute Aktion, aber wer versteht sie?

Eine schöne virale Aktion welche immerhin über 8.000 Menschen dazu gebracht hat „gefällt mir“ zu klicken, ich vermute also 2-3 Mal so viele die sich dies nicht getraut haben… und die wenigsten erfahren überhaupt was dahinter steckt?

Bei geeksisters wird die Frage gestellt, ob das Ziel der Aktion, auf Brustkrebs aufmerksam zu machen verfehlt wurde.

Ich würde sagen: ja!

Hier wird jede Menge Aufmerksamkeit verspielt!

Brustkrebs interessiert nicht bloß Franzosen. 
-> übersetzt die Site ins Englische!

Wer auf der Seite landet, amüsiert sich über die Brüste. Teilt die Seite wegen der Titten. Macht seine Späße darüber und klopft sich auf die Schenkel…
…aber denkt nicht an Brustkrebs-Prävention!

Es sollte aufmerksamkeitsstärker als eine unauffällige Subline sein. 

(Urheber: Cadeli)

-> macht einen großen rosafarbenden Störer auf die Site.
-> sagt den Frauen (und ihren Männern) was zu tun ist.
-> Verwendet doch minimal das Pink Ribbon auf Boobstagram!

Als Webdesigner, würde ich empfehlen einen erklärenden Footer unter die Site zu stellen. Eine direkte Auflösung, Links zu Hilfsorganisationen, ein Call-to-Action wie wir Werber sagen, dazu sich untersuchen zu lassen!

Es ist so wichtig!

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Bei meiner Recherche hab ich bei den Österreichischen Nachbarn eine Broschüre im PDF-Format mit dem Thema „Vorsorge und Früherkennung“ entdeckt, diese könnt ihr hier anschauen.

Zudem gibt es weitere Infos beim amerikanischen Original pinkribbon.com oder auch auf dem Deutschen Ableger pinkribbon-deutschland.de.

Medizinischer wird es dann bei „Unser Körper – unser Leben“ und bei „Wissen hilft weiter“.

Und sehr ausführlich, aber zu empfehlen der Wikipedia-Eintrag zum Thema Brustkrebs.

5 Gründe für Google+ Pages und ein bisschen Senf.

Eigentlich ist mittlerweile schon alles zu den Brandpages von Google+ gesagt, aber ich sitze hier gerade beim BarcampHamburg und möchte auch noch einmal meinen Senf dazu geben – zudem habe ich 5 Tipps für Euch dabei!

Doch erstmal das offizielle Google+ Pages Video.

Die Brandpages oder Fanpages heißen hier Google+ Pages. 

Und alle haben drauf gewartet. Die Reaktionen sind wie zum Betastart vom gesamten System dann doch wieder ziemlich verhalten – Google scheint ihr System des „auf den Markt bringen und dann sukzessive auf das Gemecker der User hin zu optimieren“ auch hier durchzuziehen.

Damit machen sie es ja eigentlich auch nicht ganz falsch, denn sind wir mal ehrlich, gemeckert wird so oder so… also können sie sich auch gleich Millionen Dollar Test- und Optimierungskosten sparen und das Ding gleich launchen!

Genau die Frage wirft sich jetzt mir primär auf: warum gibt es die Google+ Pages erst jetzt? Aber auch dies mag wohl Kalkül sein, wenn man den neuerlichen Hype beobachtet mit welchen sich die Community nun auf Google+ (wieder) stürzt.

Jetzt wird die Frage sein, ob sich Google+ wirklich bei den Marken durchsetzen kann. Ob die Verantwortlichen in den Unternehmen das Potential erkennen und rechtzeitig auf den Zug aufspringen… wir verlassen gerade den Bahnsteig. Noch kann man aufspringen und hat die Zeit mit den Brandpages und den Usern gemeinsam zu wachsen, zu lernen und besser zu werden.

Tuuuut-tuuuuhht!

Wer erst auf den fahrenden Zug aufspringen will, wenn G+ richtig durchstartet muss wohl ein deutlich höheres Invest aufbringen, wird weniger Toleranz gegenüber Anfangsfehlern erfahren und muss sich Milimeter um Milimeter Platz erkämpfen, gegen jene die seit Beginn an dabei sind.

KMF Werbung ist seit Anfang an dabei und mein Chef Kai Pohlmann hat ein wirklich gutes Whitepaper zu dem Thema verfasst und bereits am Dienstag veröffentlicht.

5 Gründe, warum es sich lohnt frühzeitig bei den Google Pages einzusteigen.

Interessant das Kai ebenso die Metapher des fahrenden Zugs gewählt hat, ich änder das jetzt mal nicht bei mir sondern lass das so stehen… 🙂

  1. Jetzt zeigt sich, wer zu den Innovatoren im Social Web gehört, wer Entwicklungen mitgestaltet oder nur auf fahrende Züge aufspringt.
  2. Der Wettbewerb um Fans ist am Anfang nicht so intensiv wie in den Boomphasen. So gewinnen Sie eine Basis an Likes (+1) oder sogar an Followern (wenn Sie in Circles aufgenommen werden, denn Google+ ist eine Mixtur aus Facebook und Twitter).
  3. Sie erhöhen höchstwahrscheinlich ihre Bedeutung bei der Google Suche.
  4. Sie sammeln jetzt Erfahrungen, die später ein wertvolles Asset darstellen werden.
  5. Wenn Sie nicht wollen, dass Ihre Wettbewerber den Markt bearbeiten, sollten Sie dabei sein.(Quelle: Start der Google+ Unternehmensseiten | KMF Werbung)

Zwei schöne Links von Google hab ich hier noch für Euch.
http://googleblog.blogspot.com/2011/11/google-pages-connect-with-all-things.html
Im Googleblog gibt es die komplette Pressemitteilung zu Google+ sowie ein
weiteres Video zum Thema.
https://plus.google.com/101560853443212199687/posts/izNRw9h2dcj

Dort könnt ihr einige der ersten Google+ Pages in der Übersicht sehen und diese z.B. auch gleich ganz komfortabel in Eure Circles aufnehmen und ihnen „folgen“.

Diese dort erwähnten Unternehmen waren so flink, sie scheinen sehr eng mit Google+ zusammenzuarbeiten und irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir dort in naher Zukunft dann auch die Geburtsstunden der ersten erweiterten Pages-Funktionen erleben werden.
Natürlich halte ich Euch auf dem laufenden, sobald unsere ersten Kunden auch bei Google+ zu finden sein werden. Am besten werdet ihr dies bei G+ verfolgen können. Hier findet ihr mein Profil: André Sternberg

Social Media bleibt in diesen Tagen auf jeden Fall weiterhin spannend!