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Looks like fun: Suicide Squad

Als ich vor längerer Zeit vom Casting gelesen hab, muss ich sagen das ich den Film bereits abgeschrieben hatte. Jared Leto als Joker könnte ja noch klappen. Der Rest konnte mich nicht überzeugen. Besonders Will Smith ist für mich nicht unbedingt der Grund ins Kino zu gehen.

Aber wenn ich den letzten Trailer so sehe (und höre), glaub ich das ich daneben lag. Der Film könnte ganz schön viel Spaß machen! Vielleicht ähnlich wie Guardians of the Galaxy? Bei dem Film erging es mir ähnlich… mit dem kleinen Unterschied das der Soundtrack von GotG ein Schrecken war! (OogaChaka-Oooga-Ooga!)

Video

Der besondere Blickwinkel

Gestern hat der Filmemacher Kogonada einen Film bei Vimeo gepostet, welcher mir heute im Laufe des Tages mehrfach über den Weg lief. U.a. bei The Verge, Slate oder auch bei Fubiz.

Darin zeigt er die wunderbare Stilistik von Wes Anderson, wie er in scheinbar allen seinen Filmen in einer Vielzahl an Szene immer wieder eine absolut zentrale Perspektive und Kameraführung einsetzt.

Centered

Es gibt dort aber auch noch einen zweiten Film zu Wes Andersons filmischem Handwerk.

From Above

Viel „großartigster“ finde ich allerdings seine Aufbereitung von Stanley Kubriks Schaffen! Sehr dynamisch im Schnitt und mit einem meiner Lieblingssoundtracks als Begleitung „Requiem for a dream“. Sehr geil! Sehr sehr geil!

One-Point-Perspective 

Wundert mich das er nicht noch viel mehr Filme über Quentin Tarantino gemacht hat, der hat auch so seine stetig wiederholenden Stilmittel an Bord.

Ihr merkt, es lohnt sich einmal Website oder Vimeo-Kanal von Kogonada anzuschauen!

Video

Die andere Perspektive.

Ein schöner Spot von Apple, welcher einmal zeigt welch wunderbare Dinge jemand mit einem Smartphone in der Hand tun „könnte“, wenn ihr gerade das Gefühl habt derjenige würde „abwesend“ sein.

„Misunderstood“

Vielleicht betrachtet derjenige einfach gerade die Welt aus einer anderen Perspektive als ihr? In den meisten Fällen wird wohl nicht ein so emotionaler Film herauskommen, aber könnt ihr das sicher wissen?

Hier gibt es dann auch noch den kompletten (angeblich vollständig mit einem iPhone 5S gefilmten) Film.

„A Harris family holiday“

Übrigens: „nur“ knapp 500.000 Views für die Werbung an einem Tag! Bei dieser Qualität des Films hätte ich da einen höheren viralen Effekt erwartet! Dafür aber umso überraschende gut jeder fünfte hat sich auch den Extrafilm angeschaut. 

Lights… and… Action!

Lightboarding oder Wakepainting?

Illuminator und Lightpainter Patrick Rochon inszeniert die drei Profiwakeboarder Adam Errington, Dallas Friday und Mike Dowdy mit futuristisch wirkend modifizierten Boards beim Nachtboarden… in Langzeitbelichtungen! Mit Blitz.

Ziemlich imposante Lightpaintings welche dabei entsehen.
Alles für den Red Bull Ilume 2013 Contest. Seeeeehr lecker!

Die Bilder könnt ihr Euch hier bei HiConsumption anschauen.

Ich möcht‘ sagen, „wie immer“ wenn Red Bull irgendwo die Finger im Spiel hat kommt da etwas aussergewöhnliches heraus, dass Brausezeugs muss echt gut wirken… schaut Euch auch mal die Galerien für 2007 und 2010 an!

[Disclaimer: Red Bull ist Kunde bei meinem Arbeitsgeber KMF Werbung GmbH. Wir waren an diesem Projekt aber (leider) nicht beteiligt.]

RayBan Brightlight.

Ganz ein leckeres App-Konzept von  für RayBan.

Spring is finally here again, which means that people are getting back outside to hang out in the sun. But finding the right sunspot isn’t always easy, especially if you live in a big city where buildings are covering the sun. To show that Ray Ban is a brand that cares about their customers we introduced „Bright Light“, it’s an application that helps people to get the most out of the sun and their sunglasses.

Scheinbar nicht ganz neu, aber definitiv ne ganze Ecke hübscher und perfekt auf das Produkt passend umgesetzt. Leider aber eben nur ein nicht umgesetztes Konzept.

Die fliegende Kamera.

Fynn K. hat da gerade etwas wirklich wunderschönes auf Facebook gepostet, was ich Euch gleich einmal vorstellen möchte. Ich bin total begeistert… und würd mir am liebsten jetzt gleich nen Commercial ausdenken um das mal auszuprobieren.

Action.

Es gibt ein neues Kamera-Rig welches z.B. im angewendeten Fall eine Canon EOS 1DC ganz wunderbar schweben lässt. Ein „digital 3-axis gyro-stabilized handheld camera gimbal“ ermöglicht ein ganz neues Gefühl der verfolgenden Kamera. Superweich bleibt die Kamera erschütterungsfrei ausgerichtet.

Behind the scenes.

Vorbei die Cloverfield- und Blairwitchzeiten als die „Wackelkamera“ mit Kopfschmerzgarantie en vogue war! Hier gibt es einen guten Behind-the-scenes Blick auf die Rig-Technik und wie die Aufnahmen entstanden sind.

MŌVI.

Für mich ist das Behind-the-scenes-Material dann sogar spannender als der von Vincent Laforet gedrehte Kurzfilm „MŌVI“, der wirklich schön ist, aber ich muss sagen mich faszinieren die Möglichkeiten doch sehr stark. 🙂

Am liebsten würde ich das Baby jetzt noch in Kombination mit einer RED EPIC bei 200 Bildern pro Sekunde sehen! Oder evtl. noch ein fettes Multiview-Rig mit 16 Gyro-gestützten Kameras… abgesehen davon das sowas echt ins Geld geht, wäre das Ergebnis garantiert „mindblowing“!

Noch viel mehr nützliche Infos zu dem System gibt es bei Vincent im Blog.

MōVI – a revolutionary handheld stabilized system takes flight

 

Kino sollte nicht wie Reality-TV aussehen (eine Abrechnung mit der Hobbit und 3D HFR)

Von Avatar bis der Hobbit

Ich war im Kino und habe mich „erneut“ dem Erlebnis 3D „ausgesetzt“. Mein erster und letzter Film in 3D war Avatar und im Gegensatz zu (fast) allen anderen Kinogängern, fand und finde ich die 3D-Technik Scheisse!

Die Bildqualität finde ich einfach nur grotte! Ein total unnützer Effekt, der z.B. bei Avatar (und ich kann mir auch nicht vorstellen bei anderen Filmen) nicht den Hauch eines Zusatznutzens für den Betrachter hat. Ja da fliegt etwas vor der Leinwand umher, ja aber was denn? Ein Blatt, eine Blütte, nen Sper… toll!

 Der Trailer sah ja noch vielversprechend aus, in 2D auf dem Monitor.

Ich war maßlos enttäuscht, zudem diese 3D-Effekte auf Kosten der Gesamtqualität gehen, denn wenn man 50% des Filmmaterials nimmt und diesen zu Tode weichzeichnet um dann den restlichen 50% einfach maximal scharfzeichnet. Ich fragte mich warum soll ich dafür so ne bescheurte Brille aufsetzen und vor allem: warum will das Cinemaxx dafür noch X € Aufschlag haben?

Das gute: ich muss Filme nicht in 3D sehen. Und das ist gut, dass habe ich dann nach Avatar auch nicht wieder getan. Bis zu „Der Hobbit“ von Peter Jackson.

Eine unerwartete Reise

Peter Jackson ist so ein Technik-Junkie und in den Vorberichten habe ich bereits erfahren, er filmt in 4K (also 4-facher HD Qualität, ja ihr könnt Euch bald alle neue HD-Fernseher kaufen!) und dann auch noch mit 48 Bildern pro Sekunde. Das soll dazu führen, dass der Film schärfer und knackiger als alles andere zuvor sein soll… zudem wurde der Film in Full-3D gedreht, mit mehreren Spezialkameras um besonders plastische 3D-Effekte zu erzeugen.

Und wenn Peter Jackson schwärmt wie toll das ist, guck ich mir das natürlich einmal an, ich bin ja nicht proforma dagegen, sondern war nur von der bisherigen Qualität enttäuscht – und ich muss sagen, dass bin ich immer noch!

Hier erklärt Peter Jackson die Kameratechnik für den Film.

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