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Spike | The Marmalade

Bei dem Namen „Spike“ muss ich an ein Zitat von einem entfernt bekannten Kind denken. Dieses hatte einen Spielkameraden gleichen Namens im Kindergarten. Die beiden gerieten in einen Streit aneinander und er disste Spike mit den Worten: „Du mit Deinem Hundenamen!“

Heute wurde ich schwer von Spike beeindruckt. Nein! Nicht dem Kind mit dem Hundenamen, sondern von einem Kamerasystem entwickelt von der Hamburger Filmproduktion The Marmalade.

Die Leute von The Marmalade haben einen Industrieroboter-Arm mit einer Highspeed-Filmkamera z.B. Phantom oder Red Epic, etc. vereint um damit extrem geile und ungesehene Bilder zu filmen.

Das besondere daran: sekundenschnelle, absolut exakte Bewegungsabläufe in super Slowmotion filmen zu können!

Das zu Beginn eingebette Lurpak-Commercial z.B. wurde mit Spike gefilmt. Achtet besonders auf die tollen Kamerafahrten mit der fallenden Butter oder den extrem dynamischen Schwenks über den Kopf der Köchin oder wie sie die Türen ihrer Schränke öffnet. Ziemlich nice, oder?

Und auf der Website findet ihr dann ein Spike Showreel, welches sich leider aufgrund der Privacy-Settings nicht einbetten lässt. 😦

Also klickt hier hin und staunt!

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Die fliegende Kamera.

Fynn K. hat da gerade etwas wirklich wunderschönes auf Facebook gepostet, was ich Euch gleich einmal vorstellen möchte. Ich bin total begeistert… und würd mir am liebsten jetzt gleich nen Commercial ausdenken um das mal auszuprobieren.

Action.

Es gibt ein neues Kamera-Rig welches z.B. im angewendeten Fall eine Canon EOS 1DC ganz wunderbar schweben lässt. Ein „digital 3-axis gyro-stabilized handheld camera gimbal“ ermöglicht ein ganz neues Gefühl der verfolgenden Kamera. Superweich bleibt die Kamera erschütterungsfrei ausgerichtet.

Behind the scenes.

Vorbei die Cloverfield- und Blairwitchzeiten als die „Wackelkamera“ mit Kopfschmerzgarantie en vogue war! Hier gibt es einen guten Behind-the-scenes Blick auf die Rig-Technik und wie die Aufnahmen entstanden sind.

MŌVI.

Für mich ist das Behind-the-scenes-Material dann sogar spannender als der von Vincent Laforet gedrehte Kurzfilm „MŌVI“, der wirklich schön ist, aber ich muss sagen mich faszinieren die Möglichkeiten doch sehr stark. 🙂

Am liebsten würde ich das Baby jetzt noch in Kombination mit einer RED EPIC bei 200 Bildern pro Sekunde sehen! Oder evtl. noch ein fettes Multiview-Rig mit 16 Gyro-gestützten Kameras… abgesehen davon das sowas echt ins Geld geht, wäre das Ergebnis garantiert „mindblowing“!

Noch viel mehr nützliche Infos zu dem System gibt es bei Vincent im Blog.

MōVI – a revolutionary handheld stabilized system takes flight