Schlagwort-Archive: Social Media

Go Before You Go.

Sollte Euch bei dem derzeitigen Wetter auch gerade das Fernweh packen, so schlage ich einen „kurzen Trip“ nach Melbourne vor!

Wie das fragt ihr? Ob ich den Flug bezahle? Wo denkt ihr hin! Aber ich gebe Euch den Link nach Melbourne, wo ihr zwei mit Helmkameras ausgestattete Touristen per Twitter oder Facebook durch die Stadt steuern könnt!

Eine ganz tolle digitale und garantiert virale Marketingaktion von Tourism Victoria und Clemenger BBDO, welche Euch unter dem Motto „Go Before You Go“ natürlich in Eurem nächsten echten Urlaub nach Australien führen soll. Ich würd ja schon ganz gerne, auch ohne diese Aktion. 🙂

Aus grafischer Sicht möchte ich einmal besonders das wirklich hübsch (und klug) gestaltete Logo hervorheben. Hipster-Typographie trifft auf eine echt gute visuelle Idee, welche das Remote-Konzept der Promotion wunderbar rüber bringt. Nice!

remotetouriste_logo

(Image by Tourist Victoria & Clemenger BBDO)

Leider läuft die Aktion nur noch bis zum 13.10. (ich bin erst heute dazu gekommen den schon etwas älteren Artikel zu lesen) und leider nicht zu einerdeutschen sondern natürlich zur Ortszeit in Melbourne!

Dafür könnt Ihr Euch aber die bisher zurückgelegten Strecken und Highlights in Bild (z.B. auch auf Instagram) und Film (natürlich auch auf Youtube) anschauen. Es gibt auch für jeden Tag eine kurz zusammen geschnittene Zusammenfassung… eine schöne Art oberflächlich in die Stadt einzutauchen.

Und eine schöne Verknüpfung der meist genutztesten digitalen Kanäle.

remotetouriste_map

(Image by Tourist Victoria & Clemenger BBDO)

Live sehen könnt ihr das dann ab 03:00 Uhr Nachts wieder auf

http://remotecontroltourist.com/

(via Horizont.de, Auftritt des Tages vom 10.10., dass haben die dann wohl auch zu spät mitbekommen!)

 

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Sieben Arten von Social Media Typen.

Ich hab einen interessanten Artikel bei OnlineMarketing.de gelesen. Sehr zu empfehlende Übersicht der existierenden Social Media Typen… sicherlich nicht vollständig und garantiert im stetigen Wandel.

Und doch: diese sieben trifft
man tatsächlich „überall“.

Der gesamte Artikel bei OnlineMarketing.de

Die hier abgebildete Grafik wurde erstellt von ReachLocal.

Click and buy, or buy a click.

Letztes Jahr hat Sven Wiesner noch auf dem BarCamp mit der Frage provoziert ob es okay ist Fans zu kaufen.
Zuerst wollte man sich nicht zu einer Antwort hinreißen lassen, es musste erstmal klar gezogen werden was eigentlich „Fan kaufen“ ist. Spätestens als klar wurde, dass ein Gewinnspiel eigentlich nichts anderes ist oder das Du-folgst–mir–und-ich-folg-Dir hatte Sven es zumindest geschaft die Zuhörer zu spalten.
Die eine Hälfte konnte es nachvollziehen, die andere würd es lieber nicht machen.

Hier gibt es nun eine passende Persiflage zum Thema: BUYRAL die gekaufte Viralität. Schön gemacht, nett anzusehen und wie ich finde echt witzig umgesetzt. Ich mag den Gedanken im Fahrstuhl gleich einige Likes zu sammeln… zum Beispiel für mein Blog hier! Also klickt doch gleich mal auf den Faecbook-Button hier unter dem Artikel. Do it! 🙂

Und wenn ich das einmal ergänzen darf, was ich darf, ist ja mein Blog. Ich finde es absolut okay ein wenig nachzuhelfen um z.B. zu verhindern das eine Site zu „Beginn“ leer aussieht und somit befremdlich wirkt. Der sogenannte leere Bar-Effekt, da will dann ja auch keiner reingehen, der Laden kann ja nicht gut sein usw. – was ich in diesem Zusammenhang aber viel wichtiger finde: gute soziale Kommunikation darf nicht anhand von Fans und Likes gemessen werden. Es gibt Seiten die 1.000 Fans haben und eine riesige Interaktion mit eben diesen haben und dann sind da andere die haben 50.000 Fans und da passiert einfach nichts. Dann sind die Likes ob gekauft oder nicht einfach nichts mehr Wert.

Wie hieß es so schön in Social Media Revolution: „The ROI of Social Media is your business will still exist in 5 years“. Der Film ist jetzt schon fast 2 Jahre alt, also sind es nur noch 3 Jahre.

Eine Aufzeichung von Svens Vortrag gibt es: hier

Anmerkung: Ich sitze Sven direkt gegenüber und bin dann z.B. bei 22:30 auch mal im Bild, irgendwann meine ich auch hab mich mit etwas total eloquenten ins Gespräch eingebracht – wie immer. 🙂 

Meine Stadt heißt Hamburg.

Heute habe ich meinen ersten „eigenen“ Sticker in ein Sammelalbum „geklebt“.

Also einen Sticker von mir! Mit meinem Bild. Kleben ist nicht so ganz richtig, denn natürlich handelt es sich um ein digitales Sammelalbum… aber so richtig mit sammeln und tauschen.

Schöne Aktion auf jeden Fall, mal sehen ob ich die 300 Bilder voll bekomme.

Wer mit mir tauschen möchte, immer her mit Euren Stickern.
(Ich weiß grad noch gar nicht, wie das geht… 🙂 )

Hier findet ihr mich dann auch: http://meinestadtheissthamburg.net/

We are HH | Ich bin Hamburg.

Und ab 14. Oktober gibt es dann gleich noch einen Nachschlag in Sachen Hamburg. Denn ab dann darf ich eine ganze Woche lang den Twitteraccount von @wearehh mit Leben befüllen…

Also am besten gleich mal das Konzept und die Tweeters auf der dazugehörigen Site http://wearehamburg.com/ abchecken, welche sich Woche für Woche die Klinke in die Hand geben und natürlich dem Account folgen!

Und wenn ihr grad dabei seid, auf Facebook gibt es auch eine Site zum liken.

Der Kreis schliesst sich zudem dann wieder beim Sticker 304 – bei We are HH und Meine Stadt heißt Hamburg.net kommt dann wieder zusammen was zusammen gehört und natürlich kann man das Projekt auch sammeln, einkleben und tauschen… ich freue mich schon auf meinen Sticker! 🙂

Danke an @snoopsmaus für die schöne Idee und danke das Du mich angesprochen hast, hätte mir gar nicht erträumt anzufragen ob ich Gelegenheitstwitterer da auch mitmachen darf. 🙂

5 Gründe für Google+ Pages und ein bisschen Senf.

Eigentlich ist mittlerweile schon alles zu den Brandpages von Google+ gesagt, aber ich sitze hier gerade beim BarcampHamburg und möchte auch noch einmal meinen Senf dazu geben – zudem habe ich 5 Tipps für Euch dabei!

Doch erstmal das offizielle Google+ Pages Video.

Die Brandpages oder Fanpages heißen hier Google+ Pages. 

Und alle haben drauf gewartet. Die Reaktionen sind wie zum Betastart vom gesamten System dann doch wieder ziemlich verhalten – Google scheint ihr System des „auf den Markt bringen und dann sukzessive auf das Gemecker der User hin zu optimieren“ auch hier durchzuziehen.

Damit machen sie es ja eigentlich auch nicht ganz falsch, denn sind wir mal ehrlich, gemeckert wird so oder so… also können sie sich auch gleich Millionen Dollar Test- und Optimierungskosten sparen und das Ding gleich launchen!

Genau die Frage wirft sich jetzt mir primär auf: warum gibt es die Google+ Pages erst jetzt? Aber auch dies mag wohl Kalkül sein, wenn man den neuerlichen Hype beobachtet mit welchen sich die Community nun auf Google+ (wieder) stürzt.

Jetzt wird die Frage sein, ob sich Google+ wirklich bei den Marken durchsetzen kann. Ob die Verantwortlichen in den Unternehmen das Potential erkennen und rechtzeitig auf den Zug aufspringen… wir verlassen gerade den Bahnsteig. Noch kann man aufspringen und hat die Zeit mit den Brandpages und den Usern gemeinsam zu wachsen, zu lernen und besser zu werden.

Tuuuut-tuuuuhht!

Wer erst auf den fahrenden Zug aufspringen will, wenn G+ richtig durchstartet muss wohl ein deutlich höheres Invest aufbringen, wird weniger Toleranz gegenüber Anfangsfehlern erfahren und muss sich Milimeter um Milimeter Platz erkämpfen, gegen jene die seit Beginn an dabei sind.

KMF Werbung ist seit Anfang an dabei und mein Chef Kai Pohlmann hat ein wirklich gutes Whitepaper zu dem Thema verfasst und bereits am Dienstag veröffentlicht.

5 Gründe, warum es sich lohnt frühzeitig bei den Google Pages einzusteigen.

Interessant das Kai ebenso die Metapher des fahrenden Zugs gewählt hat, ich änder das jetzt mal nicht bei mir sondern lass das so stehen… 🙂

  1. Jetzt zeigt sich, wer zu den Innovatoren im Social Web gehört, wer Entwicklungen mitgestaltet oder nur auf fahrende Züge aufspringt.
  2. Der Wettbewerb um Fans ist am Anfang nicht so intensiv wie in den Boomphasen. So gewinnen Sie eine Basis an Likes (+1) oder sogar an Followern (wenn Sie in Circles aufgenommen werden, denn Google+ ist eine Mixtur aus Facebook und Twitter).
  3. Sie erhöhen höchstwahrscheinlich ihre Bedeutung bei der Google Suche.
  4. Sie sammeln jetzt Erfahrungen, die später ein wertvolles Asset darstellen werden.
  5. Wenn Sie nicht wollen, dass Ihre Wettbewerber den Markt bearbeiten, sollten Sie dabei sein.(Quelle: Start der Google+ Unternehmensseiten | KMF Werbung)

Zwei schöne Links von Google hab ich hier noch für Euch.
http://googleblog.blogspot.com/2011/11/google-pages-connect-with-all-things.html
Im Googleblog gibt es die komplette Pressemitteilung zu Google+ sowie ein
weiteres Video zum Thema.
https://plus.google.com/101560853443212199687/posts/izNRw9h2dcj

Dort könnt ihr einige der ersten Google+ Pages in der Übersicht sehen und diese z.B. auch gleich ganz komfortabel in Eure Circles aufnehmen und ihnen „folgen“.

Diese dort erwähnten Unternehmen waren so flink, sie scheinen sehr eng mit Google+ zusammenzuarbeiten und irgendwie habe ich das Gefühl, dass wir dort in naher Zukunft dann auch die Geburtsstunden der ersten erweiterten Pages-Funktionen erleben werden.
Natürlich halte ich Euch auf dem laufenden, sobald unsere ersten Kunden auch bei Google+ zu finden sein werden. Am besten werdet ihr dies bei G+ verfolgen können. Hier findet ihr mein Profil: André Sternberg

Social Media bleibt in diesen Tagen auf jeden Fall weiterhin spannend!

Social Media Post-Strategie.

Für alle die noch eine Anleitung benötigen wann sie wo am besten Ihren Status aktualisieren sollten.

(via SocialMedia Experten/Facebook)

Das Problem der Politik mit dem Facebook Like-Button.

Ja da sind sie wieder dabei das zu tun was sie am besten können. Sich mit Themen auseinandersetzen wovon sie keine Ahnung haben. Und das wo sooo viele kluge Köpfe sogar um sie herumsitzen… scheinbar hört ihnen aber keiner zu! 

Gestern tagte der Unterausschuss Neue Medien des Deutschen Bundestages. Es ging vor allem um die Datenschutzprobleme, die durch den Like-Button von  verursacht werden. Das Unabhängige Landeszentrum für  Schleswig-Holstein ( SH)drohte Websitebetreibern gar mit Bußgeldern in Höhe von 50.000 Euro, wenn auf der entsprechenden Website ein „Like“-Button eingebaut ist. Doch das, was Facebook macht, gibt es bereits seit 20 Jahren. Der Übeltäter ist ein einfaches Bild.
(Zitat: Henning Tillman)

Henning Tillmann ruft in seinem Blog dazu auf, ein kleines Beispielprojekt zu unterstützen in welchem er das Problem mit dem Facebook-Button einmal interaktiv visualisieren will. Und da mache ich gerne kurz mit und binde folgende Grafik ein.

PrivacyImg - Ein interaktives Beispiel.

Jedem der sich für dieses Thema interessiert (und dafür sollte sich eigentlich JEDER interessieren!!), möchte ich zudem anraten den Originalartikel zu lesen:

> HIER <

Henning hat ein spannendes und nachvollziehbares Fazit verfasst, welches ich hier einmal zitieren möchte.

Nein, hier geht es nicht um Facebook oder Google. Die technischen Grundlagen des Webs sind einfach anders als es die deutsche Gesetzeslage aktuell vorsieht. 20 Jahre lang ist das aber nicht groß aufgefallen.
(Zitat: Henning Tillman)

True.