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Like a Rolling Stone

Es gibt die kleinen Dinge die einem im Web begegnen, jene welche man einfach mal schnell bei Facebook und Twitter teilt. Und dann sind da noch diese großen Meilensteine, für welche man sich 5 Minuten mehr Zeit nehmen sollte.

Dies ist einer dieser Meilensteine! Es ist wohl das erste Musikvideo welches 48 Jahre nach Veröffentlichung des Songs (1965 auf dem Album “ Highway 61 Revisited“) produziert wurde!

Der Song ist zudem nicht weniger als „der beste Song aller Zeiten“ laut dem Rolling Stone Magazine… ob das wohl am Titel liegen mag? 🙂

Like a Rolling Stone von Bob Dylan.

Und was hat es jetzt mit dem Video auf sich? Sagen wir einfach mal so, es hat sich einfach gelohnt all die Jahre darauf zu warten! Anstelle eines Videos wurden gleich mehrere gedreht, alle spielen „im Fernsehen“ was besonders lustig ist, da das Video in seiner vollen Pracht nur im Web funktioniert.

© 2013 Sony Music Entertainment. All Rights Reserved.

http://video.bobdylan.com/

Dort könnt ihr dann zwischen mehreren Sendern hin- und herschalten und Euch das Lied von Sportmoderatoren, Immobilienmakler, Soap-Stars, usw. vortragen lassen. Lippensynchron!

Wer hätte das gedacht: im Web lohnt es sich einmal zu zappen!

Viel Spaß!

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Video

Phazer Beam Computers – Der Trailer

Die Ähnlichkeit ist frappierend. In meinen Augen eine Weltklasse Besetzung! Wie haben die Fanboys gezetert. Ich muss sagen ich bin zufrieden und freue mich auf den Film der erklärt warum Phazer Beam Computers heute als Apple Computers bekannt ist!

Der erste Trailer lässt bei mir große Hoffnungen auf eine gute Retrospektive aufkeimen. Sicherlich keine Doku oder ein Geschichtsfilm… sondern ein spannend inszenierter Rückblick auf einen DER bewegensten Köpfe seiner Zeit:
Steve Jobs.

Ich versteh nur griechisch!

Hallo zusammen, trotzdem ich ein überaus glücklicher und durch und durch zufriedener Appleuser bin, tauchen bei der intensiven tagtäglichen Nutzung doch immer wieder Kuriositäten zu Tage. Und damit mein Blog auch mal einen echten Nutzen bringt werde ich diese ab sofort hier sammeln… vorausgesetzt ich hab grad mal Zeit sie aufzuschreiben, nachdem das Problem gelöst wurde.

Mein heutiges Problem und somit Initiator dieser neuen Blogsparte ist:

Arial Regular wird in Powerpoint durch griechische Symbole ersetzt.

Das Problem ist „irritierend“ von einen Tag auf den anderen wurden meine Präsentationen und Worddokumente visuell durch den Shredder gejagt. (Fast) nix mehr zu erkennen! Dies tritt sowohl unter Powerpoint als auch unter Word auf. Ich geh also davon aus, dass es die gesamte Office-Suite betrifft.

macsupport_griechisch

Was sofort auffiel, alles was auf „Fett“ gestellt war ging. Alles was Arial Regular ist nicht. Ich nutze den Linotype Fontexplorer. Also reingeschaut. Arial ist da. In Bold und Regular. Fontcaches gelöscht, Neustart gemacht. Und noch mal. Font alle deaktiviert und wieder eingerichtet. Nichts hilft.

Oliver unser IT-God konnte weiterhelfen. Es ist so einfach…

Lösung.

Im Finder die Spotlight-Suche bemühen und nach „symbol.dfont“ suchen. Diese sollte eigentlich unter „/System/Library/Fonts“ liegen. Wenn ihr diese findet, Doppelklicken und mit der Apple-Schriftsammlung (oder Eurer Fontsoftware) installieren. Powerpoint neu starten und fertig!

Ich geh dann mal wieder Powerpoint schreiben.

Louder than loud!

Wo wir gerade so schön gemütlich beim Metal zusammen sind, möchte ich eine sehr geile Doku empfehlen. Lief gerade eben noch auf ARTE. Alle die sie verpasst haben und bisher noch nicht gesehen haben…

Filmtipp für alle die es laut mögen!

Danke an ARTE das ihr so was gutes im TV zeigt und danke auch an Youtube, dafür das es dieses Schmuckstück in voller Länge zu sehen gibt (ich hoffe die Nummer bleibt uns noch etwas erhalten)!

 

 

Uptempo-Slowdown.

Abgefahren: ein hypnotisch langweiliges Highspeed-Musikvideo in Slowmotion! Dazu ein verstörender Ray Wise (Bekannt u.a. aus Twin Peaks) der den wirklich schönen Song „Wishes“ der Band Beach House „singt“ während sich im Hintergrund Cheerleader und Tänzer einen Battle in Zeitlupe abliefern…

Ich bin verwirrt aufgrund dieser Flut an „verkehrten“ Bildern.
Und begeistert! 🙂

Was sagt ihr? Hot or not?

(via Musikexpress/Facebook)

App: Concept Maker

Derzeit gibt es eine für alle Kreativen interessante App für kurze Zeit KOSTENLOS im AppStore herunterzuladen: Concept Maker


Die PAGE schreibt dazu folgendes:

Die App ist wohl der einfachste Weg, ein kreatives Konzept zu entwickeln. Ideal für Art Direktoren und alle anderen, von denen verlangt wird, pausenlos neue kreative Ideen auszuspucken.

In der App lassen sich über ein Navigationsrad unterschiedliche Methoden auswählen, die dabei helfen, in wenigen Sekunden viele Ideen und Konzepte zu produzieren.

 

Auf der dazugehörigen Website (www.concept-maker.com) finden sich noch folgende Infos zum Funktionsumfang.

  • Spark new ideas and concepts with more than 70 creative starters
  • Challenge yourself to get a lot of different ideas with an idea clock session
  • Create folders to store and share all your ideas and references
  • Get inspiration from thousands of random images
  • Search for specific themes on Flickr

So schaut’s aus:

Wie das ganze dann in Aktion aussieht, kann man sich vorab in folgendem Video anschauen, aber warum nicht einfach mal ausprobieren… kost grad ja nix!

Credits:

Entwickelt wurde die App von Tine Kej & Katrine Granholm
(Art Directors & Associate Professors at DMJX: Kreativ Kommunikation)

Erhältlich ist sie im deutschen und dänischen AppStore und scheinbar wird auch derzeit an einer Android-Version gearbeitet. Auf jeden Fall gibt es einen entsprechenden Reminder-Button auf der Site dazu.

Mein Fazit:

Auf jeden Fall eine amüsante Idee, dass iPhone einmal als Hilfsmittel zu nutzen um die eigene Kreativität zu kanalisieren und zu bündeln. Ich bin gespannt und werde berichten, wenn ich die App einmal eingesetzt habe.

(via PAGE)

Boobstagram…

 und der Kampf gegen Brustkrebs.

Letzte Woche kursierte, passend zum Kauf von Instagram durch Facebook (für 1 Mrd. US-Dollar!) der stets ironisch Kommentierte Link zu Boobstagram. 

Zugegeben: eigentlich wollte ich auch aufspringen und mit Boobstagram nur „mal wieder“ ein wenig sexyness ins Blog bringen. Auf der Suche nach den Inhabern des Urheberrechts (fragt nicht!) hab ich mich dann mal an den Menupunkt „Porqui?“ rangewagt!

Ihr könnt Euch denken, dass ich sehr überrascht war, als ich feststellen musste das hinter diesem Projekt mehr als bloß „lustiges Titten angucken“ steckt!

(Copyright by Boobstagram and their photographers)

Es ist zum Frösche melken das die verdammten Franzosen sich selbst im Internet weigern endlich mal eine Sprache zu verwenden die man auch verstehen (oder lesen) kann. Aber Google hat ja für so unfrankophile Menschen wie mich auch ein Tool in petto.

Die Übersetzung ist nicht perfekt, aber ich glaube man versteht worum es wirklich geht.

Der Kampf gegen den Brustkrebs ist langwierig, aber Fortschritte im Vergleich zu anderen Krankheiten, sie scheinen langsam, trotz der riesigen Ressourcen, finanzielle und personelle Ressourcen, die die Menschheit verbringt.

In Frankreich ist es rund 10% der Ausgaben im Gesundheitswesen auf, die jedes Jahr 350.000 Menschen betroffen sind und fast 150.000 sterben wird.

Brustkrebs ist eine der bedrohlichsten. Jedes Jahr fast 50.000 Frauen diagnostiziert, knapp 11.000 sterben wird? Das ist fast das Dreifache der Zahl der Verkehrstoten, 14-mal die Sterblichkeit von AIDS.
Wir können nicht alle Chirurgen oder Onkologen. Aber wir können alle nehmen unseren Anteil an Prävention, für uns selbst, für unsere Lieben und andere.

Aber wie? Wie man in der Öffentlichkeit mit Nachrichten gesättigt gehört zu werden?
Wie stellt man die Fallgrube des Moralismus vermeiden? Wie ein beliebtes Kommunikation während harmoniert immer perfekt mit aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen? Und wie zu versuchen, eine spielerische verhindern, wenn die meisten Vorurteile auf dem Weg der Angst sind?

Es ist bescheiden, wird zu Boobstagram suchen, sich auf die Eigenverantwortung von jedem von den neuesten technologischen Werkzeugen der Masse.

Es geht also nicht darum, sich mit einem witzigen Suchfilter beim Instragram-Stream zu bedienen und damit zu profilieren.

(Copyright by Boobstagram and their photographers)

Es geht darum, seine Brüste nicht bloß im Internet umher zu zeigen, sondern darum diese auch seinem Arzt regelmäßig vorzuführen!

Denn:

  • Brustkrebs mit 32% die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in Deutschland ist. (Jede 8-10 Frau erkrankt im Laufe ihres Lebens daran!)
  • Das sind ca. 72.000 Neuerkranken jedes Jahr in Deutschland.
  • Brustkrebs ist in „der westlichen Welt“ die häufigste Todesursache bei Frauen zwischen 30 und 60 Jahren. 
  • Im Jahr 2006 starben 17.286 Frauen an Brustkrebs.
    (Quelle für die Zahlen: wikipedia.de)

8.539 Menschen „gefällt“ Boobstagram auf Facebook. Ich befürchte die meisten haben nach dem ersten Blick genausowenig wie ich verstanden worum es geht! 😦

Gute Aktion, aber wer versteht sie?

Eine schöne virale Aktion welche immerhin über 8.000 Menschen dazu gebracht hat „gefällt mir“ zu klicken, ich vermute also 2-3 Mal so viele die sich dies nicht getraut haben… und die wenigsten erfahren überhaupt was dahinter steckt?

Bei geeksisters wird die Frage gestellt, ob das Ziel der Aktion, auf Brustkrebs aufmerksam zu machen verfehlt wurde.

Ich würde sagen: ja!

Hier wird jede Menge Aufmerksamkeit verspielt!

Brustkrebs interessiert nicht bloß Franzosen. 
-> übersetzt die Site ins Englische!

Wer auf der Seite landet, amüsiert sich über die Brüste. Teilt die Seite wegen der Titten. Macht seine Späße darüber und klopft sich auf die Schenkel…
…aber denkt nicht an Brustkrebs-Prävention!

Es sollte aufmerksamkeitsstärker als eine unauffällige Subline sein. 

(Urheber: Cadeli)

-> macht einen großen rosafarbenden Störer auf die Site.
-> sagt den Frauen (und ihren Männern) was zu tun ist.
-> Verwendet doch minimal das Pink Ribbon auf Boobstagram!

Als Webdesigner, würde ich empfehlen einen erklärenden Footer unter die Site zu stellen. Eine direkte Auflösung, Links zu Hilfsorganisationen, ein Call-to-Action wie wir Werber sagen, dazu sich untersuchen zu lassen!

Es ist so wichtig!

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Bei meiner Recherche hab ich bei den Österreichischen Nachbarn eine Broschüre im PDF-Format mit dem Thema „Vorsorge und Früherkennung“ entdeckt, diese könnt ihr hier anschauen.

Zudem gibt es weitere Infos beim amerikanischen Original pinkribbon.com oder auch auf dem Deutschen Ableger pinkribbon-deutschland.de.

Medizinischer wird es dann bei „Unser Körper – unser Leben“ und bei „Wissen hilft weiter“.

Und sehr ausführlich, aber zu empfehlen der Wikipedia-Eintrag zum Thema Brustkrebs.