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Der besondere Blickwinkel

Gestern hat der Filmemacher Kogonada einen Film bei Vimeo gepostet, welcher mir heute im Laufe des Tages mehrfach über den Weg lief. U.a. bei The Verge, Slate oder auch bei Fubiz.

Darin zeigt er die wunderbare Stilistik von Wes Anderson, wie er in scheinbar allen seinen Filmen in einer Vielzahl an Szene immer wieder eine absolut zentrale Perspektive und Kameraführung einsetzt.

Centered

Es gibt dort aber auch noch einen zweiten Film zu Wes Andersons filmischem Handwerk.

From Above

Viel „großartigster“ finde ich allerdings seine Aufbereitung von Stanley Kubriks Schaffen! Sehr dynamisch im Schnitt und mit einem meiner Lieblingssoundtracks als Begleitung „Requiem for a dream“. Sehr geil! Sehr sehr geil!

One-Point-Perspective 

Wundert mich das er nicht noch viel mehr Filme über Quentin Tarantino gemacht hat, der hat auch so seine stetig wiederholenden Stilmittel an Bord.

Ihr merkt, es lohnt sich einmal Website oder Vimeo-Kanal von Kogonada anzuschauen!

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Ein epischer Olympia Spot.

Momentan gibt es wirklich viel Content im Web, jeden Tag wieder bin ich echt überfordert etwas auszuwählen und hier zu posten. Heute viel die Wahl leicht.

Dieser Spot ist wirklich das beeindruckendste was ich in den letzten Tagen zum Thema Olympia gesehen hab!

Und der Sprecher erst… episch!

Wer nicht (für Hitler) bremst… gewinnt.

Kurzes eigenständiges Update

zu meinem Blogpost „Kill Hitler! Ein wunderbarer Spot „nicht von Mercedes“ vom 23.08.. Wie ich eben online bei der W&V (und anderen Quellen) lesen konnte, wurde die toll umgesetzte Idee von Tobias Haase gestern Abend in Berlin mit dem „First Steps Award“ (dem Award für Abschlussfilme von Filmhochschulen in Deutschland) ausgezeichnet!

Gratulation!

Zurecht wie ich, auch nach der langen und teilweise (wie bei diesem schwierigen Thema üblichen) komplizierten Diskussion finde! Toll das sich hier eine gute Idee, gegen das „vermeindlich“ politisch korrekte durchgesetzt hat!

Damit muss man den Machern gratulieren aber auch der Jury vom First Steps Award! Die Jury hat sich damit sicherlich in das umkämpfte Zentrum für weitere angeregte Diskussionen gestellt und diese laut eigener Begründung ja auch intern geführt hat. Ja, dies führte sogar zum Award. Schlüssig begründet.

Nachfolgend die Begründung der Firststeps-Jury.

Werbefilm MCP
Werbefilm, 77“.
Regie: Tobias Haase,
Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg

„MCP“ hat das, was heutigen Werbespots oftmals fehlt: Wirkung.
Dieser Spot versendet sich nicht. Als Zuschauer wird man förmlich dazu gezwungen, sich eine Meinung zu bilden. Darf ein fiktiver Spot eine real existierende Marke zum obersten Richter über Leben und Tod machen? Darf Werbung das Thema Nationalsozialismus überhaupt aufgreifen? Noch nie hat die Jury so kontrovers diskutiert. Am Ende lautet unsere Antwort „Ja“. Trotz offizieller Distanzierung des Kunden zu dem Spot und mit Aussicht auf kritische Stimmen bleibt der Regisseur Tobias Haase seinen künstlerischen Idealen treu. Solche Ideen-Verfechter braucht die Kreativbranche.

(Quelle: firststeps.de)

2 Millionen Views!

Das Interesse hat etwas nachgelassen, trotzdem hat der Film mittlerweile die 2 Millionen Views geknackt! Tendenz durch den Award sicherlich noch einmal steigend.

Meinen ursprünglichen Post gibt es hier.

Und der Direktlink zum Video hier.

p.s. bitte denkt daran, dass es sich hierbei NICHT um eine offizielle Arbeit von Mercedes Benz handelt! Der Konzern distanziert sich von dem Film, wie man der zusätzlichen Beschriftung im Film entnehmen kann… aus Gründen.

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Update: Kill Hitler! Ein wunderbarer Spot „nicht von Mercedes“.

Überragende Abschlussarbeit an der Filmakademie Baden-Württemberg!!

Ein echt gut gemachter Film!

Eine Umsetzung der Punchline zum daniederknien!

Und feine Details bis zum abwinken!

Schade das Mercedes diesen Film nicht zu würdigen weiß. Wobei ich mir auch vorstellen kann, dass man ihn aus „Seriösitätsgründen“ nicht mögen „darf“. Ich hoffe das man den Clip im Unternehmen gefeiert hat und sich schweren Herzens davon distanzieren musste. Zeigt auch das man „nur“ den Film hat deutlich als „nicht offizielle Mercedes Arbeit“ hat identifizieren lassen anstelle die Veröffentlichung zu verbieten.

Die Horizont titelt „Bitterböse Abschlussarbeit: Filmstudenten benutzen Mercedes zum Tyrannenmord“ und schreibt dazu:

Achtung, Warnung vor politischer Inkorrektheit: Für ihre Abschlussarbeit an der Filmakademie Baden-Württemberg in Ludwigsburg nahmen drei Studenten das automatische Bremssystem von Mercedes-Benz aufs Korn – und wagen eine Zeitreise ins österreichische Braunau der 1890er Jahre, den Geburtsort von Adolf Hitler. Den Verantwortlichen bei Mercedes hat der schwarze Humor des Spots nicht gefallen – der Hersteller distanziert sich ausdrücklich von dem Kurzfilm.

Bitte lest den gesamten Artikel für alle weiteren Informationen bei Horizont.de

Ich für mich muss sagen das mir nicht in den Kopf kommen will, was daran „politisch inkorrekt“ wäre „Adolf Hitler“ zu töten… okay vielleicht das Alter, aber gerade diese sensationelle Punchline zum Ende des Spots ist so dermaßen auf den Punkt getroffen das es einfach nicht anders ging! Und wie oft wurde schon die Frage der Verhältnismässigkeit gestellt, ob es okay „wenige zu opfern um viele zu schonen?“. Ich will das hier weder vertiefen noch beantworten, muss aber sagen, dass ich im Falle von „Adolf Hitler“ so eine Tendenz hätte…

Zurück zum Spot: Ich muss sagen, dies ist einer der besten Spots die ich seit langem gesehen habe! Idee, Umsetzung, Sound, Professionalität, tolle Details, Idee und die Line dazu… HAMMER! Hab ich die Idee schon gelobt? Chapeau!

Alleine der Endscreen ist schon ein wunderbares Detail! Achtet u.a. mal drauf, was seht ihr da im Staub der Strasse liegen…? Genau! Diesen Spot kann man wirklich 3-5 mal anschauen…

© by Tobias Haase

© by Tobias Haase

In den kommentaren auf Vimeo schreibt Geschmacksberater sehr treffend „Für die Markenführung eine Katastrophe, weils so gut gemacht ist.“ 

Bei Vimeo schreibt Tobias Haase folgende Beschreibung zum Video:

Das bestehende Collision-Prevent-Assist-System von Mercedes funktioniert. Was wäre aber wenn es schon viel früher entwickelt worden wäre. Was wäre wenn es viel besser funktionieren würde, eine Seele hätte?

Regisseur: Tobias Haase
Produzentin: Lydia Lohse
Kamera: Jan Mettler
Buch: Gun Aydemir bei
Produktion: Blackpeal FilmFrankfurt

UPDATE: Ob nun verwerflich, böse oder richtig witzig. Nach 6 Tagen kann man bei dem Spot von einem Erfolg sprechen! Erfolgreiche Werbung die viele Erreicht und zudem auch noch (je nach Gemütslage und Charakter) lustig ist, legitimiert sich von selbst als „gute Werbung“.

Denn der Google-Traffik ist immens, die Wahrnehmung des Spots überragend, bei Twitter war es #trending, Retweets massenhaft, auf Facebook gibt es mittlerweile die 3. oder 4. Welle auch Tage nach der Veröffentlichung. 1.2 Millionen Views, 1.1179 Likes, 194 Kommentare und das auf Vimeo. Youtube hat noch mal >1.000.000 Views dazu. In 6 Tagen wohlgemerkt. Das ist dann ungefähr mit dem Volkswagen Darth-Vader Spot zu vergleichen und der hatte ein fettes seeding in der Halbzeitpause des Supwerbowl-Finales (1. Mrd. Zuschauer weltweit!) und auch danach…

Und zudem reden die Leute auch noch über das „beworbene Feature“. Und das ist ein echter Knaller! „Erkennt Gefahren bevor sie entstehen“! D.h. sie beschäftigen sich mehr als bei den meisten anderen Werbefilmchen mit der Botschaft, weil eben diese so plakativ (oder böse/eklig/usw.) transportiert wurde.

Einziger echt fetter Minuspunkt und der Grund warum Mercedes doch ganz zurecht „offiziell“ nix damit zu tun haben möchte ist das Markenimage! Gerade als NSDAP-Unterstützer von „damals“ dürfte man sich „offiziell“ nicht so weit ausm Fenster lehnen.

Und da gibt es sicherlich einige Abzüge in der B-Note… aber genau so funktioniert virales Marketing eben am besten. 

(Auszug aus einer Mail von mir, vom heutigen Tag)

Superspannend ist es zudem die rege Diskussion zu dem Film zu verfolgen! Schaut unbedingt mal in die Kommentare bei dem Vimeo-Film. Auch Youtube, oder die Fachpresse. Facebook-Posts, etc. – meiner subjektiven Beobachtung nach würde ich sagen, dass die Mehrzahl der Kommentare in Fachpresse (w&v, Horizont, meedia, usw.) eine Tendenz zum Lob = Positiv aufweist, während ich das Gefühl habe, dass der Clip im Mainstream zwar auffällt aber weniger Unterstützer hat.

Hier würde ich unterstellen, dass die Kreativen zu Ihrer persönlichen Meinung eine zweite „objektivere“ Meinung haben und/oder zulassen. Aber das ist ebenso „Kaffeesatzlesen“ wie meine Schätzung der Gemütslage.

Sollte jemand hier vorbeikommen und Zahlen dazu haben, würde ich diese gerne kennen und teilen! In dem Fall bitte Kommentieren!

Und auch sonst freue ich mich über jeden Kommentar, denn egal wie man den Film findet, am Ende regt er den Diskurs an und hilft das Hitler und seine Bande von Spasten (sowie ihre abscheulichen Taten!) nicht in Vergessenheit geraten!

Sonntag morgen.

Was für ein entspannter morgen.

Foto

Um Punkt 8 Uhr von einer schreienden Tochter geweckt worden, sie wird wohl selbst nicht wissen ob sie wegen einem Traum gemeckert hat oder einfach generell weil es schon wieder hell und die Nacht damit für Ihren Rhythmus beendet ist. Ich rechnete mit dem schlimmsten, einem verstimmten Töchterlein, doch ich irrte.

Die erste halbe Stunde, haben wir beide mit unseren iDevices (sie mein iPhone ich mein iPad) auf dem Sofa eingekuschelt verbracht. Wir hören „Editors“. Und gucken unsere Apps durch: Nele bevorzugt die seichte Unterhaltung mit „Talking Tom“ und der Sandmännchen-App bevor wir gemeinsam noch ein Piggeldy-Buch gelesen haben. Ich hatte Zeit für Twitter, Facebook (mal wieder kaum was los) und vor allem meinen Feedreader.

 

Doch irgendwann kommt der Hunger „Papa ich will Müsli“ – bekommt sie natürlich auch. Erst mit Milch, dann die getrockneten Bananenstückchen und die dritte Portion auf welche sie bestanden hat wurde ohne Milch dafür mit den Fingern, Flocke für Flocke verabreicht. Ich habe in der Zeit das gesamte Käseblatt (Wochenblatt) durch bekommen. Von Tratsch, zu News, alles Lokal, über die Immobilien bis hin zu den, die Seitenzahl des Blattes bei weitem übertreffenden Werbebeilagen.

Während ich danach das Erdgeschoss aufräumte, kommt meine Kleine auf die Idee, dass am Boden zerstreut liegende Puzzle wieder zusammenzubauen. Ganz alleine, hochkonzentriert, still. Ein Traum! Und wenn sie es geschafft hat, sind wir beide immer ganz dolle Stolz! Sie auf sich und ich noch viel mehr auf Nele!

So eine liebe schlaue kleine Tochter. Ein toller Sonntag bis jetzt. Die Sonne dürfte sich nun blicken lassen, wäre ein Grund mal „richtig aufzustehen“ und ne Runde Laufrad fahren zu gehen… erstmal wecken wir jetzt Mama, die hat mal genug geschlafen. 🙂

RayBan Brightlight.

Ganz ein leckeres App-Konzept von  für RayBan.

Spring is finally here again, which means that people are getting back outside to hang out in the sun. But finding the right sunspot isn’t always easy, especially if you live in a big city where buildings are covering the sun. To show that Ray Ban is a brand that cares about their customers we introduced „Bright Light“, it’s an application that helps people to get the most out of the sun and their sunglasses.

Scheinbar nicht ganz neu, aber definitiv ne ganze Ecke hübscher und perfekt auf das Produkt passend umgesetzt. Leider aber eben nur ein nicht umgesetztes Konzept.

Die fliegende Kamera.

Fynn K. hat da gerade etwas wirklich wunderschönes auf Facebook gepostet, was ich Euch gleich einmal vorstellen möchte. Ich bin total begeistert… und würd mir am liebsten jetzt gleich nen Commercial ausdenken um das mal auszuprobieren.

Action.

Es gibt ein neues Kamera-Rig welches z.B. im angewendeten Fall eine Canon EOS 1DC ganz wunderbar schweben lässt. Ein „digital 3-axis gyro-stabilized handheld camera gimbal“ ermöglicht ein ganz neues Gefühl der verfolgenden Kamera. Superweich bleibt die Kamera erschütterungsfrei ausgerichtet.

Behind the scenes.

Vorbei die Cloverfield- und Blairwitchzeiten als die „Wackelkamera“ mit Kopfschmerzgarantie en vogue war! Hier gibt es einen guten Behind-the-scenes Blick auf die Rig-Technik und wie die Aufnahmen entstanden sind.

MŌVI.

Für mich ist das Behind-the-scenes-Material dann sogar spannender als der von Vincent Laforet gedrehte Kurzfilm „MŌVI“, der wirklich schön ist, aber ich muss sagen mich faszinieren die Möglichkeiten doch sehr stark. 🙂

Am liebsten würde ich das Baby jetzt noch in Kombination mit einer RED EPIC bei 200 Bildern pro Sekunde sehen! Oder evtl. noch ein fettes Multiview-Rig mit 16 Gyro-gestützten Kameras… abgesehen davon das sowas echt ins Geld geht, wäre das Ergebnis garantiert „mindblowing“!

Noch viel mehr nützliche Infos zu dem System gibt es bei Vincent im Blog.

MōVI – a revolutionary handheld stabilized system takes flight